BikiniARTmuseum im Bau

BikiniARTmuseum feiert Richtfest



In Bad Rappenau entsteht in Sichtweite der Europamagistralen A6 das „BikiniARTmuseum“ als Unikat. Es ist weltweit das erste Museum, das sich der Geschichte der Bademode widmet und die Symbiose aus Geschichte, Kunst und Entertainment wird hier neu interpretiert. Der Oberbürger-meister der „Hauptstadt der Bademode“ Sebastian Frei und der Bauherr Alexander Ruscheinsky begrüßten über hundert geladene Gäste. Zu den Bauleuten und Vertretern der Politik mischten sich viele Künstler und Journalisten. Auch das Programm des Grand Openings des Museums der Superlative steht bereits fest.

„Museen wandeln sich vom Tempel des ehrfürchtigen Staunens zu interaktiven Orten der Kommunikation“, so beschreibt der CEO Ruscheinsky die Stoßrichtung des Museumsprojekts.

„Die Bauarbeiten des 11 Millionen Euro Projekts verliefen bis jetzt reibungslos und der ganze überwiegende Teil der Baufirmen kommt direkt  aus der Region“, was Bauchefin Elfriede Leitner stolz verkündete.

Entwicklungsleiter Maximilian Lang nannte die Alleinstellungsmerkmale.

Alles Folgende besitzt die Eigenschaft „weltweit“:
-           Erstes Badekulturmuseum
-           Die geschichtlich kompletteste Bademodensammlung
-           Das erste Gedächtnis der Bademode, da die geschichtlichen Erkenntnisse und
              Zusammenstellungen öffentlich zugänglich gemacht werden
-           Größte Bikiniskulptur (10m), die Symbolfigur, die weit sichtbar auf dem Museumsdach thront
              und ein Titelthema „Woman Power“ repräsentiert
-           Größter Brasilien Swimwear Room
-           Größte „Louis Reard - 1946 - Erfindung des Bikinis“ Ausstellung und Show
-           Größtes Bademodenfilmarchiv mit über 40 Stunden zum Thema Bademode und
              Badebekleidungsgeschichte
-           Größte und ausgefallenste „Beach, Sun und PinUp“ Swimwear-Kunstsammlung

Die Eröffnung des Hotelbereichs mit 50 zusätzlichen Zimmern ist für Oktober geplant. Der Ausbau des interaktiven und mit vielen aufwendigen multimedialen Showbereichen ausgestatteten Swimwear Museums ist bis Jahresende vorgesehen.
Die Grand Opening Show mit vielen internationalen Mitwirkenden und Gästen Anfang Januar 2020 steht und wird viele Überraschungen bieten.

Mit dem BikiniARTmuseum entsteht eine zentrale kulturelle Einrichtung, in der das gesamte historische, aber auch zeitgenössische Wissen zum Thema Bademode aus drei Jahrhunderten und allen geschichtlich relevanten Kontinenten zusammengetragen wird.

Die Besucher des Museums erwartet eine überraschende Vielfalt des Themas: Von Verboten, Skandalen und Bestrafungen, über den sich rund um den Globus wiederholenden Kampf der Frau um ihr Recht auf Selbstbestimmung, bis hin zu Hollywood-Diven und Bikini-Ikonen wie Ursula Andress, Marilyn Monroe und Brigitte Bardot - das BikiniARTmuseum wird begeistern und starke Emotionen wecken.

  

Hoher Besuch beim entstehenden BikiniARTmuseum



An der Stelle, wo in etwa einem Jahr das weltweit erste Bademodemuseum stehen soll, verschafften sich unsere prominenten Gäste schon einmal einen ersten Eindruck über die räumlichen Gegebenheiten  vor Ort und waren begeistert von der Dimension des Gebäudes.
Auf rund 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden in gut einem Jahr die Besucher des BikiniARTmuseum Informationen rund um den beliebten Zweiteiler erfahren können.

Nur noch 400mal schlafen bis zum Grand Opening



 

 


Die Geschichte der Bademode erhält ihr Zuhause



 

Die bereits vorhandene einmalige Sammlung der Badebekleidung streift über drei Jahrhunderte von 1870 bis heute und umfasst insbesondere die Kulturkreise Europa, USA und Südamerika. Weiterhin überrascht die kreative Vielfältigkeit des neuen Museums mit einem Kunstbereich - Malereien, Skulpturen und besondere Fotoarbeiten aus allen Kontinenten -, mit sozialpolitischen Themen - die Frau hatte für die Freiheit beim Baden das zu tragen, was sie selbst wollte, in allen Ländern jahrzehntelang gegen Verbote und Diskriminierung massiv ankämpfen müssen -, mit prickelnden multimedialen Shows und wechselnden Wanderausstellungen.

Bei der Baubeginnsfeier konnte man sich gleich einen guten Eindruck verschaffen. Unter dem Motto "Das BikiniARTmuseum gewährt erste Einblicke" wurden für die zahlreichen Gäste und für die interessierte Öffentlichkeit zwei Ausstellungen "Bademode der zwanziger Jahre" und "Kunstgegenstände aus allen Kontinenten" inszeniert und im Freien arbeitete die international renommierte Künstlerin Ekaterina Moré an einem Live-Kunstprojekt.

Hingucker waren einmal die "Likörelle" von Udo Lindenberg, die Udo extra für das BikiniARTmuseum angefertigt hat, aber natürlich auch zwei lebendige, attraktive junge Mädchen im kompletten Badeoutfit der zwanziger Jahre. 

Udo Lindenberg in der Hauptstadt der Bademode
Für den Oberbürgermeister der Stadt Bad Rappenau, Sebastian Frei, ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. Bad Rappenau kann sich aufgrund seiner Geschichte und dem nun startenden Projekt durchaus als "Hauptstadt der Bademode" nennen. So haben zwei bedeutende Bademodehersteller in Bad Rappenau begonnen: Benger Ribana und Felina und die Weltmarke Triumph liegt auch gleich in der Nachbarschaft. Bad Rappenau besitzt also eine große Tradition und wurde aufgrund seines Bäder-Status schon in den 30er Jahren als "Seebad fern vom Meer" bezeichnet.

Die Akzeptanz von "Badeanzug und Bikini" stellen ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Stellung der Frau in allen Ländern dar. So werden im Museum Geschichten erzählt werden, die die Entwicklung der Bademode anhand von Skandalen, Verboten, Genuss und Ästhetik wiedergeben. Die für das Museum kreierte Symbolskulptur stellt dies in den Fokus und zeigt eine junge Frau aus den sechziger Jahren, in Gewinnerpose und Boxhandschuhe tragend. Dargestellt wird damit die notwendige Durchsetzungskraft gegen den Widerstand der jeweiligen konservativen Gesellschaft, um sich in der Freizeit an Strand, See oder Freibad nicht auch noch regulieren lassen zu müssen.

Der Protagonist des neuen Projekts Alexander Ruscheinsky: "Die Entwicklung des BikiniARTmuseums macht unvorstellbar Spaß. Wir sind in Rio de Janeiro, Paris, London, Miami oder L.A. für Recherchen, Interviews und zur Vervollständigung der Sammlungen unterwegs und lernen tolle Menschen kennen, mittlerweile alles Freunde und Fans unseres Projektes. Die Stelle, an der das Museum entsteht, ist fantastisch, Mitte Paris-Prag, die Metropolregionen Stuttgart, Mannheim und Frankfurt im Einzugsgebiet und in der direkten Nachbarschaft die Besuchermagneten Technikmuseum, Badewelt, Freizeitpark Tripsdrill, historisches Heidelberg, Experimenta Heilbronn, Hockenheimring und viele mehr."